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Proof

Als Proof bezeichnet man eine Art Vorschau des Druckergebnisses, das entweder auf dem Computerbildschirm oder aber auch auf einem Trägermaterial dargestellt wird. Der Sinn und Zweck eines Proofs ist es, einen Satzfehler so früh wie möglich zu erkennen, da der Druck ansonsten viel teurer werden kann. Wird der Fehler vom Druckvorlagenhersteller schon am Bildschirm erkannt, können zusätzliche Kosten sowie Verzögerungen in der Produktion vermieden werden.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen digitalen und analogen (konventionellen) Proofverfahren. Für das Erstellen von analogen Proofs werden fotografische Mittle eingesetzt. Zuerst trägt man eine spezielle Farbschicht auf das Trägermaterial auf, die besonders UV-strahlungsempfindlich ist. Erst jetzt wird der Druckfilm auf die Farbschicht gegeben und im Anschluss belichtet. Während eines fotochemischen Prozesses werden nicht farbtragenden Elemente und Farbtragenden Elemente unterschieden. Analoge Proofs werden also zu einem großen Teil noch manuell gefertigt und selbst ein erfahrener Drucker braucht für die Erstellung eines einfachen A2 Proofs zirka eine Stunde.
Digitale Proofs können schneller, einfacher und kostengünstiger produziert werden und kommen aus diesem Grund weit häufiger zum Einsatz als analoge Proofs. Trotzdem ist die Wiedergabequalität des analogen Druckverfahrens oft weit besser als die des digitalen Druckverfahrens. Vor allem was die Tiefenzeichnung und schwierige Graubalancen angeht, können mit den analogen Proofs weit bessere Ergebnissse erziehlt werden.
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