Folgekosten beachten - So finden Sie einen günstigen Drucker

Neben dem Anschaffungspreis sollte man auch unbedingt die Folgekosten im Auge haben. Das wissen wir beim Autokauf, denn dort spielen Verbrauch, Steuern, Versicherung, Kosten für Ersatzteile und Verschleißanfälligkeit eine Rolle. Genauso fallen auch Folgekosten beim Druckerkauf an. Der Drucker braucht Verbrauchsmaterial, wie Toner oder Tinte, eventuell Bildtrommel, Fixiereinheit oder neue Druckköpfe. Hier gibt es große preisliche Unterschiede.

Drucker sind heute in der Anschaffung sehr günstig und bieten immer mehr Funktionen. Multifunktionsgeräte können drucken, scannen, kopieren und faxen. Höherpreisige Multifunktionsdrucker bieten zudem verschiedene Weiterverarbeitungsmöglichkeiten, wie sortieren und heften der Druckerzeugnisse. Doch die Folgekosten können je nach Hersteller und Druckvolumen stark variieren.

Vor dem Druckerkauf evaluieren Sie, welche Druckgewohnheiten Sie haben. Wie viel und was genau drucken Sie. Brauchen Sie einen Drucker für Dokumente oder Bilder? Denn ob Sie sich für einen Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker entscheiden ist nicht allein von der Druckmenge abhängig.

Tintenstrahl- oder Laserdrucker

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Drucksysteme: Tintenstrahldrucker und Laserdrucker. Die Anschaffungskosten halten sich für beide Systeme die Waage. Doch gerade, wenn Sie nur ein sehr geringes Druckvolumen haben, ist der Tintenstrahldrucker nicht die erste Wahl. Denn schon nach wenigen Tagen ohne Einsatz können die Düsen des Tintenstrahlers verstopfen. Auch die Druckkosten pro Seite sind bei modernen Druckern recht identisch und machen sich bei einem monatlichen Druckvolumen im unteren dreistelligen Bereich kaum bemerkbar.

So berechnen Sie die Druckkosten

Die Druckkosten können Sie recht genau berechnen. Neben dem festen Preis für das Druckerpapier ist die Ergiebigkeit der Druckerpatrone oder des Toners entscheidend. Hier ist aber zu beachten, dass die Angabe auf der Patrone zur möglichen Seitenanzahl mit einer Deckung von 5 Prozent angeben wird – bedeutet: Sie können die Seitenzahl erreichen, wenn Sie 5 Prozent eines jeden Blattes bedrucken. Das funktioniert bei Dokumenten/ Rechnungen recht gut, jedoch liegt die Deckung bei einem Bilderdruck deutlich höher und wird sich je nach Motiv bei 40 bis 60 Prozent bewegen. Ein weiterer Punkt, der oftmals nicht beachtet wird, ist der Stromverbrauch. Wenn die Druckkosten pro Blatt auf den ersten Blick bei einem Laserdrucker niedriger wirken, berechnen Sie den Stromverbrauch des Druckers mit ein. Ein Tintenstrahldrucker benötigt im Betrieb nur 14 bis 20 Watt, ein Laserdrucker hingegen rund 500 Watt.

Druckkosten sparen - so geht's

Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, wie Sie beim Drucken Geld sparen können. Ein recht bekannter Trick ist das Drucken im Entwurfsmodus. Für Dokumente und Rechnungen ist die Qualität in diesem Modus völlig ausreichend. Wenn sie beim Dokumentendruck noch mehr sparen wollen, achten Sie auf die richtige Schrift. Wenn Sie ein Dokument in „Franklin Gothic Medium“ ausdrucken, werden Sie 40 Prozent mehr für Tinte oder Toner ausgeben, als wenn Sie die „Century Gothic“ Schrift verwenden. Viele Drucker bieten auch einen ECO Modus an. Dieser ist je nach Hersteller mehr oder weniger effektiv, geht jedoch auch immer mit einem gewissen Grad an Verlust der Druckqualität einher.

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